Tagung
Formate

Formate

Die bekannten Formate (Plenumsvorträge, Panelsitzungen und Posterausstellung) strukturieren auch die DVRW-Tagung 2019. Darüber hinaus wird ein "Unconferencing", auch bekannt als "Deconferencing", stattfinden.


PANELSITZUNGEN

Die Panelsitzungen sind jeweils 90 Minuten lang und werden von einer Panelleitung moderiert. Sie umfassen maximal vier Einzelbeiträge sowie Zeit für Diskussion und Fragen. Sollten zu einem Panelthema mehr als vier Beiträge angemeldet werden, werden im Programm dafür automatisch zwei hintereinander folgende Panelsitzung angelegt. Dies kann jedoch auf Wunsch angepasst werden. Die Räume sind mit Beamer, Leinwand, HDMI- und VGA-Anschlüssen sowie entsprechenden Kabeln ausgestattet. Notebooks und eventuelle Adapter (z.B. für Apple-Geräte) müssen selbst mitgebracht werden.

Panelsitzungen können als offene oder geschlossene Sitzungen eingereicht werden. Bei den geschlossenen Sitzungen stehen die Einzelbeiträge bereits fest. Dahingegen können alle Interessierten Einzelbeiträge für offene Panelsitzungen einreichen. Eine Sonderform von Panelsitzungen sind Roundtable-Diskussionen. Im Fokus steht hier das Gespräch oder die Diskussion um ein spezifisches Thema. Es können zum Beispiel für das Fach wichtige neue Publikationen besprochen oder ein Gespräch mit einer Autorin oder einem Autor organisiert werden.

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UNCONFERENCING

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Eine „Unconference“ ist weniger strukturiert, die Themen werden ad hoc während der Konferenz von den Teilnehmenden bestimmt und es gibt keine Einzelvorträge. Die gesamte Veranstaltung steht und fällt also mit dem Interesse und Engagement der Teilnehmenden. Während der Konferenz können auf eine Art "schwarzem Brett" Themen, Problemfelder, Fragen vorgeschlagen werden. Dafür werden in zentralen Bereichen Flipcharts, Pinwände oder Whiteboards zur Verfügung gestellt. Zu Beginn des Zeitfensters, an dem die "Unconference" stattfinden soll, werden die Themen kurz vorgestellt. Danach sammeln sich Interessierte in den Themengruppen. Sollten die Räumlichkeiten nicht für alle Gruppen genügend Platz bieten, wird abgestimmt. Die Moderation sollte jeweils von denjenigen übernommen werden, die das Thema vorgeschlagen haben. Der weitere Verlauf ist der Dynamik der Gruppe überlassen. Jedoch gilt, dass "unconference" auch "unpanel" bedeutet: Es gibt keine Einzelvorträge, am besten sollten alle im Kreis sitzen, jeder sollte zu Wort kommen können (wenn sie oder er möchten) und auf die Ideen, Gedanken und Hinweise anderer eingehen. Weitere Informationen, unter anderem Zeitfenster und Ort, werden nach der Programmerstellung bekannt gegeben.